NEWSLETTER Q1/2018


Eine neue Zukunft gestalten

Jan Franz Allerkamp, Geschäftsführer

ALTANA wurde 1977 gegründet, aber die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis ins Jahr 1873, als Dr. Heinrich Byk mit der Produktion von Chemikalien beginnt. Obwohl viele Akquisitionen getätigt wurden, liegt das Know-how des Unternehmens seit 145 Jahren in der Welt der Chemie, von Asphalt über Mischungen bis hin zu Lacken und Beschichtungen.

In dieser Hinsicht ist ACTEGA Metal Print (AMP) ein Novum. Mit AMP hat ALTANA erstmals eine Technologie erworben, die neben der chemischen Entwicklung auch ein wirklich intensives Engineering erfordert. Und um dieser Herausforderung gerecht zu werden haben wir begonnen ein hochkarätiges Team von Ingenieuren aus einer der renommiertesten Branchen Deutschlands - der Druckindustrie - aufzubauen.

Wir haben das große Glück, dass sich Harald Jasper unserem Team als COO angeschlossen hat und mehr als 20 Jahre Engineering-Erfahrung entlang der gesamten Wertschöpfungskette einbringt. Zuletzt war Herr Jasper als Director für Systemtechnik und Forschung und Entwicklung bei Bobst Bielefeld tätig, einem führenden Anbieter von Maschinen und Dienstleistungen für Verpackungs- und Etikettenhersteller. In seiner neuen Funktion wird Herr Jasper das Engineering-Team bei AMP aufbauen, neue Partner finden und ein Fertigungskonzept entwickeln.

Neben seiner Erfahrung als Ingenieur bringt Herr Jasper viel Energie und Leidenschaft mit, die perfekt zu einem dynamischen, jungen Startup in einem führenden Chemieunternehmen passen. Gemeinsam werden wir eine neue Zukunft für metallisierte Effekte im Druck und für ALTANA gestalten.

Ich bin auch stolz darauf, Ihnen mitteilen zu können, dass Volker Krebs die Position des Chief Marketing Officer übernommen hat, wo er unsere Go-To-Market-Strategie entwickeln, unsere Marketinginfrastruktur und Beziehungen zu Geschäftspartnern aufbauen wird.

Ich wünsche Herrn Jasper und Herrn Krebs viel Erfolg in ihren neuen Rollen.

Chemielabor (zum Vergrößern anklicken)
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New Gallus Narrow Web Press Arrives

Jan Franz Allerkamp, Geschäftsführer

Im März haben wir uns sehr über die Ankunft unserer Gallus Schmalbahnmaschine in Lehrte gefreut. Dieses System wird zum Testen der EcoLeaf-Technologie von ACTEGA Metal Print verwendet und ist Teil unserer Strategie, EcoLeaf zu einer Plug-and-Play-Lösung zu machen, die mit allen führenden Schmalbahndruckmaschinen funktioniert. Die neue Presse wird als Plattform für die Entwicklung und Verfeinerung unserer Technologie dienen und die Omet-Maschine in unserer israelischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung ergänzen.


5 Fragen an Harald Jasper, den neuen COO von AMP (und ehemaligen Wettkampfwindsurfer).

Harald Jasper ist 50 Jahre alt, verheiratet mit Ann und Vater von Laura. Er hat seinen Abschluss als Ingenieur in Belgien gemacht und spricht 6 Sprachen: Niederländisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch und Katalanisch. Wir konnten uns mit Herrn Jasper treffen, um ihm einige Fragen zu Dingen zu stellen, die nicht in seinem Lebenslauf oder seinem LinkedIn-Profil erscheinen.

Was hat Sie zu AMP geführt?
Als ich einen Anruf von einem Personalvermittler wegen einer Stelle erhielt, lehnte ich zunächst ab, da ich bei Bobst recht zufrieden war. Aber der Personalvermittler war sehr hartnäckig und rief mich ständig an. Er wollte mir nicht den Namen des Unternehmens nennen, aber er sagte, es habe mit Nanotechnologie zu tun. Ich dachte mir schon, dass es Landa sein muss, aber ich konnte nicht verstehen, warum ein Unternehmen, das sich auf den Digitaldruck für das Großformat spezialisiert hat, einen Ingenieur mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Bereich Verpackung und Wide-Web haben wollte. Beim dritten Anruf war ich ziemlich neugierig. So kam ich zunächst aus Neugierde zu AMP. Aber bei meinem zweiten Interview traf ich Jan Franz Allerkamp und Volker Krebs. Danach war es die Chemie - die persönliche Chemie -, die mich zu AMP brachte, nicht das Engineering.

Wie würden Sie sich mit einem Wort beschreiben?
Spaß.... besonders für einen Ingenieur [lacht]. Ich suche gerne über den Tellerrand hinaus nach Lösungen und stelle mich einer Herausforderung als ob sie einen sportlichen Wettkampf darstellt. Es ist wichtig, immer zu versuchen Spaß zu haben, besonders bei der Arbeit.

Wie sind Sie dazu gekommen 5 Sprachen zu sprechen?
Ich habe die vielen Sprachen gelernt, als ich Wettkampfwindsurfer war. Es war eine sehr internationale Gemeinschaft, in der man Leute aus der ganzen Welt getroffen hat. Ich habe auch in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland gearbeitet. Ich liebe es, mit Menschen zu sprechen und ihre Sprache zu lernen, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Als Schüler lernte ich Latein, was eine gute Grundlage für das Erlernen vieler Sprachen war, aber ich betrachte es nicht als eine meiner gesprochenen Sprachen.

Wie war es Wettkampfwindsurfer zu sein?
Meine Zeit als Wettkampfwindsurfer war einer der besten meines Lebens. Ich habe viele schöne Orte und wunderbare Seiten der Natur kennengelernt, wie die Wellen und der Klang des Wassers. Es war wirklich etwas Besonderes. Ich habe den Sport wirklich geliebt, aber man wird eher klüger als reich. Man ist immer in der Sonne und reist viel. Aber leider verdient man damit nich genug Geld. Ich musste schließlich einen richtigen Job finden. Die Höhepunkte meiner Windsurfkarriere waren der Gewinn der nationalen Meisterschaft in Belgien, der dritte Platz in der Europameisterschaft und die Qualifikation für die Olympischen Spiele. Aber die Diagnose, dass ich an Krebs erkrankt war, stoppte meine olympische Ambitionen. Der Krebs war eine große Herausforderung, die es zu bewältigen galt, aber er gab mir eine neue Sichtweise. Du erkennst, was deine Prioritäten im Leben sind und welche echten Probleme es gibt, so dass mich kleine Probleme nicht ins schwitzen bringen.

Welche Gemeinsamkeiten sehen Sie zwischen dem Windsurfen und Ihrer neuen Rolle bei AMP?
Die Technologie ist sehr beeindruckend und es gibt eine Menge Arbeit, sowohl in Bezug auf die Chemie als auch auf das Engineering. Das kombiniert mit ehrgeigen Terminen und Events, die wir in den nächsten zwei bis drei Jahren geplant haben - und ich fühle mich, als wäre ich bei einem Leistungssportwettbewerb. Auch die Idee, ein kleines Startup in einem großen Unternehmen zu bauen, erinnert mich an mein kleines Surfbrett draußen im großen, weiten Meer. Aber zum Glück bin ich nicht allein. Ich arbeite mit einem sehr talentierten Team an Mitarbeitern in Lehrte, Deutschland und Rehovot, Israel.
Harald Jasper in seinem Lieblingselement

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